Raymond E. Waydelich

Städtische Galerie Offenburg und Kunstverein Offenburg / Mittelbaden 11.2. – 28.5. 2017

Der Künstler Raymond-Émile Waydelich und Lydia Jacob sind unverbrüchlich miteinander verbunden. Fast würde man sich nicht wundern, wenn die Schneiderin nie gelebt hätte und lediglich eine Kopfgeburt des elsässischen Künstlers wäre. Doch Waydelich besteht darauf, dass er ein Manuskript von Lydia Jacob auf einem Flohmarkt in Straßburg fand. Seit 1974 erzählt er ihr Leben in Objekten, Schriftstücken und Objets trouvées. Raymond-Émile Waydelich, der 1938 in Straßburg geboren wurde und nach einer Ausbildung als Kunsttischler in Straßburg und Paris angewandte Kunst studierte, war immer auch von der Archäologie fasziniert. Warum nicht beides verbinden? Er gründete eine Archäologie der Zukunft aus dem Geist von Marcel Duchamp und der amerikanischen Pop-Art. Bedeutende Auftritte auf der Biennale von Venedig und der Documenta folgten.

Die Städtische Galerie Offenburg und der Kunstverein Offenburg/Mittelbaden richten dem Elsässer, der sich immer auch über nationale Grenzen hinweg gesetzt hat, eine groß angelegte Retrospektive aus. Sie blickt zurück auf ein gut 40-jähriges Schaffen und vereint wichtige Werkensembles des Künstlers.

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