Neu erschienen: Thomas Krempke. Das Flüstern der Dinge

2008 begann der Schweizer Künstler Thomas Krempke täglich zu fotografieren. Er druckt diese Bilder aus und klebt sie in Hefte, setzt sie zueinander in Beziehung und schreibt dazu. So entsteht ein Protokoll seiner Wahrnehmung, ein fotografisches Tagebuch, eine Kartografie seines Sehens. Er fotografiert dort, wo er ist, das, was er antrifft. Er nimmt nichts weg, fügt nichts hinzu, auch kein Licht. Auf Krempkes Bildern sind keine aussergewöhnlichen Ereignisse zu sehen, keine Kriege, keine Armut und keine exotischen Landschaften, sondern das, was man Alltag nennt. Der Alltag zeigt sich in neuer Würde und Poesie, die Wichtigkeiten und Grössenverhältnisse verschieben sich.

„Die Fotografie ist für mich eine Art kriminalistische Bestandsaufnahme, eine Spurensicherung meines Alltags. Ich könnte sie auch gegen mich verwenden.“ Thomas Krempke

>>> zum Buch Edition Patrick Frey

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