Capri – schon Kaiser Tiberius fand 26 n.Chr. die Insel äußerst anziehend

Aus Überdruss an den Regierungsgeschäften und voll Misstrauen gegenüber den politischen Kräften Roms wählte Kaiser Tiberius 26 n. Chr. das abgeschiedene, schwer erreichbare Capri zu seinem Regierungssitz und Refugium. Auf der für ihr mildes, ausgeglichenes Klima berühmten Insel im Süden des Golfs von Neapel ließ er auf Capri zwölf Villen errichten oder ausbauen, u. a. die Villa Iovis hoch auf einem steil abfallenden Felsen und eine weitläufige Residenz am Meeresufer, das sog. Palatium/Palazzo a Mare, bereits in der Antike berühmt für den herrlichen Blick über den Golf. Zu dieser Villa gehörten ein kleiner Hafen, ein Nymphäum, Fischzuchtbecken und terrassenförmige Anlagen, die heute als Bagni di Tiberio bezeichnet werden. Dieser Küstenabschnitt hat auch nach fast 2000 Jahren nichts an Beliebtheit eingebüßt.

Das Foto ist dem gerade erschienenen Buch „Alfred Seiland. Imperium Romanum Opus Extractum II“ aus dem Verlag Hartmann Books entnommen.

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